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Solarförderung 2026 - Die optimale Förderung für Solaranlagen

In Deutschland gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Förderung einer PV-Anlage und Solarthermie. Neben der staatlichen Förderung für Solaranlagen über die KfW und das BAFA gibt es verschiedene regionale Förderprogramme. Dadurch lassen sich die hohen Anschaffungskosten beträchtlich senken. Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Förderungen für Solarthermie und Photovoltaik es 2026 gibt.

Wer fördert Solaranlagen und Solarthermie?

Privatpersonen sollten sich vor der Anschaffung einer Solaranlage zu Förderungen für Solarthermie- und PV Anlagen auf Bundes- und Länderebene sowie auf regionaler Ebene informieren. Staatliche Förderungen für Solaranlagen sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) geregelt. Es gibt unterschiedliche Förderprogramme für Solarthermieanlagen und für Photovoltaikanlagen. Ansprechpartner für die Aufnahme von Krediten ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Über regionale Förderungen können Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder bei örtlichen Fachunternehmen informieren.

KfW-Förderungen für Solaranlagen

KfW-Förderkredit 261 - Förderung bei Komplettsanierung

Wenn an Ihrem Haus umfangreiche Reparaturen anstehen, kann es sinnvoll sein, eine Komplettsanierung in Betracht zu ziehen. Das Förderprogramm 261 der KfW bietet Ihnen vorteilhafte Finanzierungsbedingungen für den Einbau einer Solarthermieanlage. Es gilt allerdings nicht für Photovoltaikanlagen, die erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen.

Um die Förderung in Anspruch zu nehmen, ist es notwendig, dass die Sanierung des Gebäudes mindestens zum Effizienzhaus-Standard 85 führt. Je besser die Effizienzhaus-Stufe, desto höher ist der Fördersatz. Die Förderung steht ebenfalls für den Neubau und den Kauf eines Effizienzhauses zur Verfügung.

  • Kredithöhe: bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit
  • Kredithöhe für Erneuerbare-Energien-Klassen: bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit
  • Effektiver Jahreszins: ab 2,28 Prozent
  • Tilgungszuschuss: zwischen 5 und 45 Prozent
  • Extra-Tilgungszuschuss: 10 Prozent bei Sanierung eines „Worst Performing Buildings“; 15 Prozent bei serieller Sanierung
  • Laufzeit: 4 bis 30 Jahre
  • Zinsbindung: 4 bis 10 Jahre

KfW-Förderkredit 297, 298 - Haus und Wohnung energieeffizient und nachhaltig bauen

Wenn Sie ein umweltfreundliches Haus neu bauen, können Sie bei Erfüllung bestimmter Kriterien den KfW-Kredit 297, 298 für klimafreundlichen Neubau in Anspruch nehmen. Gleiches gilt für den Erstkauf eines klimafreundlichen Wohngebäudes.

Die Solaranlage wird bei dieser Förderung nicht als einzelner Posten unterstützt, sondern in Bezug darauf, ob sie hilft, die Effizienz­haus-Stufe 40 zu erreichen. Das Gebäude muss über seinen gesamten Lebenszyklus so wenig CO2 ausstoßen, dass es die An­forderungen des „Qualitäts­siegels Nachhaltiges Gebäude Plus“ oder des „Qualitäts­siegels Nach­haltiges Gebäude Premium“ erfüllt. Es darf zudem nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt werden. Je umweltbewusster und effizienter Ihre Immobilie gestaltet ist, desto größer ist die mögliche Förderung und der damit verbundene Kredit.

  • Kredithöhe bei Förderstufe Klimafreundliches Wohngebäude: bis zu 100.000 Euro je Wohnung
  • Kredithöhe bei Förderstufe Klimafreundliches Wohngebäude mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG): bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit
  • Effektiver Jahreszins: 1,27 Prozent
  • Laufzeit: 4 bis 35 Jahre
  • Zinsbindung: 4 bis 10 Jahre

Befristete Förderung der Effizienzhausklasse 55 Plus

Die KfW bietet aktuell eine zeitlich befristete Förderung für das Effizienzhaus 55 Plus an. Gefördert werden Neubauten und der Ersterwerb von Immobilien im Effizienzhaus-Standard 55 Plus. Der zinsgünstige Kredit beträgt bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit. Voraussetzung ist, dass das Haus zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien beheizt wird. Die Förderung endet, sobald das Budget ausgeschöpft ist.

KfW-Kredit 270 - Der Förderkredit für Strom und Wärme

Wenn Sie darüber nachdenken, eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Grundstück zu installieren oder eine bestehende zu erweitern, könnte der KfW-Kredit 270 für Sie infrage kommen. Mit diesem Darlehen können Sie auch einen Batteriespeicher fördern lassen. Neben der Montage sind auch die Planungs- und Installationskosten förderfähig. Der Kredit kann mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden. Um die Photovoltaik-Förderung beantragen zu können, müssen Sie einen Anteil des produzierten Stroms entweder ins Netz einspeisen oder verkaufen.

  • Förderhöhe: bis zu 100 Prozent der Investitionskosten
  • Mindestlaufzeit: 2 Jahre
  • Effektiver Jahreszins: ab 3,23 Prozent
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Regionale Förderung von Photovoltaik

Auf Länderebene sowie Kommunalebene existieren je nach Etat, Nachfrage und Sonnenintensität individuell konzipierte Programme. Auch Energiespeicher werden häufig gefördert. Sie können sich bei ihrer Landesregierung, Ihrer Gemeinde oder einer Fachfirma für Solaranlagen über verfügbare, regionale Förderungen informieren. Über die Fördersuchfunktion des BAFA finden Sie ebenfalls die für Ihr Bundesland angebotenen Zuschüsse und weitere Förderungen. Auf der Kommunalebene sind diese Förderungen noch stärker von den lokalen Gegebenheiten und dem Haushaltsetat abhängig.

Weitere staatliche Unterstützungen für PV Anlagen

Einspeisevergütung durch das EEG

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet der Gesetzgeber die Stromerzeuger, Solarstrom ungeachtet des Bedarfs vorrangig abzunehmen. Im Gesetz ist auch festgelegt, wie hoch die Vergütung ist, die Sie hierfür bekommen. Bei der Einspeisevergütung handelt es sich zwar nicht um eine staatliche Förderung für den Bau von Photovoltaik, aber dennoch wird die Solarstromerzeugung dadurch gefördert. Für den eingespeisten Strom erhalten Sie einen festgeschriebenen Vergütungssatz für einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Höhe Ihrer Einspeisevergütung richtet sich danach, wann die PV Anlage in Betrieb genommen wurde. Seit dem 01. Februar 2026 gelten folgende Vergütungssätze:

Anlagengröße

Vergütung bei Überschusseinspeisung

Vergütung bei Volleinspeisung

bis 10 kW

7,78 Cent/kWh

12,34 Cent/kWh

bis 40 kW

6,73 Cent/kWh

10,35 Cent/kWh

bis 100 kW

5,50 Cent/kWh

10,35 Cent/kWh

Stand: Februar 2026

Steuerliche Vorteile beim Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage

Beim Kauf, der Lieferung sowie der Installation von Solaranlagen wird keine Mehrwertsteuer erhoben – dies schließt ebenfalls passende Stromspeicher ein. Zudem sind Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 kWp grundsätzlich von der Einkommensteuer befreit.

Zuschüsse für die Beratung zu PV-Anlagen

Energieeffizienz-Expert:innen können Sie bei der Planung Ihrer Solaranlage unterstützen. Eine Energieberatung bieten beispielweise die Verbraucherzentralen an. Über die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude können Sie sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) dazu beraten lassen, wie sie die Energieeffizienz Ihres Gebäudes mit einer PV-Anlage verbessern können. Daneben schließen auch verschiedene regionale Förderungen eine Solarberatung mit ein. Informieren Sie sich dazu am besten bei Ihrer Gemeinde.

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Finanzierungsmöglichkeiten für PV-Anlagen

Nicht nur bei der KfW gibt es Förderungen für Solaranlagen: Auch bei anderen Banken wie der Umweltbank, der SWK-Bank und der Ethikbank können Sie finanzielle Unterstützung erhalten und einen Kredit für Ihre PV Anlage aufnehmen. Viele Banken bieten spezielle Kredite für Solarprojekte an. Die meisten dieser Darlehen haben eine Laufzeit von 2 bis 15 Jahren. Während einige Banken Zinsen für einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren festlegen, gibt es nur eine geringe Anzahl, die dies für die gesamte Dauer des Kredits tun.

Solarförderung Fazit

Solartechnik in die Strom- und Wärmeerzeugung einzubinden, ist umweltschonend und nachhaltig. Für die Installation einer Solarthermie- oder Photovoltaikanlage spricht außerdem die Förderung durch den Staat und den Privatsektor. Die hohen Anschaffungskosten lassen sich damit stark mindern und die Anlage rechnet sich durch die Fördergelder deutlich schneller. Gleichzeitig machen Sie sich mit einer Solaranlage unabhängiger von Stromnetzanbietern und schwankenden Energiepreisen.

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Für Sie heißt es dann nur noch: Angebote vergleichen und das passende auswählen. Fachfirmen beraten Sie im Vorfeld auch zu den möglichen PV-Förderungen und unterstützen Sie von der Planung bis zur Montage und Inbetriebnahme der fertigen Anlage.