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Aktuelle Photovoltaik-Kosten

Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Kosten für Ihre Solaranlage. Aktuellste Informationen über Kosten durch den Erwerb, die Anbringung und den Betrieb Ihrer eigenen Photovoltaikanlage garantieren eine realistische und verlässliche Planung Ihrer nachhaltigen Investition. Darüber hinaus erhalten Sie auf dieser Seite den nötigen Überblick zur Maximierung des Ertrags Ihrer Anlage.

Anschaffungskosten für Ihre Photovoltaikanlage

Datenquelle: BSW-Solar, Photovoltaik Preismonitor

Datenquelle: BSW-Solar, Photovoltaik Preismonitor

Kostenübersicht Hardware: Um bei Ihrer Photovoltaikanlage Preise gut einschätzen zu können, müssen Sie sich über verschiedene Kostenfaktoren im Klaren sein. Photovoltaikmodule und Wechselrichter sind bei einer Solaranlage der größte Kostenfaktor: Sie machen rund 80 Prozent der Photovoltaik-Kosten für eine Anlage aus. Die restlichen 20 % teilen sich auf das Montagesystem sowie Netzanschluss und Planung auf.

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Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage für ein Vier-Personen-Haushalt leistet zwischen 4 bis 5 kWp. Das heißt, bei der aktuellen Photovoltaik Preisentwicklung müssen für die Module einer Solaranlage zwischen 6.500 und 9.000 Euro veranschlagt werden. Die endgültigen Preis der Photovoltaikmodule hängen vom Hersteller sowie deren Qualität und Leistung ab, sodass man vor dem Kauf den Preis verschiedener Solarmodule vergleichen sollte. In Photovoltaik-Shops kann man Einzelkomponenten wie Solarzellen separat kaufen, für die Montage der Elemente kann der Besitzer entweder selbst, oder durch einen Fachmann installieren lassen. Der Wechselrichter, der den von den Modulen produzierten Gleichstrom in für normale Haushaltsgeräte verwendbaren Wechselstrom umwandelt, kostet in der Regel zwischen 1.000 und 4.000 Euro.

© Pedro Castellano | istockphoto.com

© Pedro Castellano | istockphoto.com

Montage- und Aufbaukosten: Die Montagekosten belaufen sich auf 200 bis 300 Euro pro kWp. Bei Flachdachmontagen liegen die Preise bei 300 bis 400 Euro je kWp. Anschlusskosten der Module an die Wechsel- und Gleichstromseite der Solaranlage zum Zwecke der Prozesssteuerung sowie Überwachung liegen bei ca. 40-55 Euro pro kWp. Zudem können Sicherung und Verkabelung weitere 100€ pro kWp erfordern. Zusätzlich muss man mit Kosten für die Installation von Blitzableiter und der Behebung von arbeitsbedingten Beschädigungen auf dem Dach rechnen.

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Zusammensetzung der Betriebskosten bei Photovoltaik

Die Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage setzen sich aus Versicherungskosten, Wartungskosten, und der Zählermiete zusammen. Generell müssen 1 bis 2 % der Investitionskosten für die jährlichen Betriebskosten der Photovoltaikanlage berechnet werden. Betrugen sämtlichen Preise der Photovoltaikanlage inklusive Material etwa 10.000 Euro, muss der Besitzer mit jährlichen Beträgen von 100 bis 200 Euro rechnen.

  • Versicherung: Für teuere Anlagen empfiehlt sich eine Versicherung abzuschließen. Diese deckt in der Regel Schäden durch Sturm, Hagel, Blitz, Feuer, Vandalismus, Kurzschluss und Überflutung. Die Versicherung sollte eine Nutzungsausfallversicherung und Ertragsausfallversicherung beinhalten. Je nach Bedarf, können weitere Versicherungen wie eine Diebstahlversicherung, eine Elektronikversicherung, eine Betreiber-Haftpflichtversicherung und eine Montageversicherung in Anbetracht gezogen werden.

  • Wartung: Fern-Monitoring, Sichtkontrolle und Reinigung gehören zu einer guten Wartung der Solaranlage. Dazu gehören die Überprüfung auf Verschmutzung; Beschädigung der Unterkonstruktion, Dachhaut und Befestigung bzw. der gesamten Hardware. Diese Wartung sollte alle 3 Monate erfolgen. Die Wartungskosten berufen sich in der Regel auf pauschal 100 Euro oder ca. 10 Euro pro installierter Kilowatt Leistung.

  • Zählermiete: Bei Photovoltaik-Kosten kommen des Weiteren Ausgaben für die Zählermiete dazu. In der Regel wird ein spezifischer Zähler für die Messung der Einspeisevergütung vom Stromnetzbetreiber für ca. 40€ im Jahr zur Verfügung gestellt.

Zur Maximierung des Ertrages Ihrer Solaranlage

Der Ertrag Ihrer Photovoltaik Anlage richtet sich nach der Aufständerung und Orientierung der Anlage.

Die beste Ausbeute liegt bei 50° West bis 50° Ost und 20° Dachneigung. © Solaranlage.de | Pv-ertrag.com
Abhängigkeit der Leistung einer Modulfläche von Neigung und Ausrichtung
Leistung und Kosten von Photovoltaik Anlagen richten sich nach ihrer Ausrichtung
Die beste Ausbeute liegt bei 50° West bis 50° Ost und 20° Dachneigung. © Solaranlage.de | Pv-ertrag.com

Für 100% des möglichen Ertrages weist eine Anlage idealerweise Richtung Süden. Ein Ost- und Westdach ist ebenfalls möglich und ergibt ca. 90 bis 95% des südlichen Ertrages. In diesem Falle empfiehlt es sich Dünnschichtmodule zu installieren. Sie sind günstiger und haben eine höhere Stromausbeute unter suboptimalen Bedingungen. Bei Flachdächern muss mit einer Minderung von nur 10% des Ertrages gerechnet werden, und sind daher ebenfalls für die Installation einer Solaranlage zu empfehlen. Die Neigungswinkel sind frei zu wählen und sogar beweglich, sie sind leichter zugänglich da eine Lücke in den Reihen zur Verhinderung von Überschattung notwendig ist. Außerdem verhindert die Aufständerung eine Überhitzung.

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Alternative zum Kauf: Solaranlage mieten

Fest steht: Für die Anschaffung einer Solaranlage auf dem eigenen Dach muss der Käufer viel Geld in die Hand nehmen und mit regelmäßigen Zusatzkosten für Wartung und Versicherung rechnen. Nicht jeder kann oder will sich jedoch eine 5-stellige Summe auf Anhieb leisten. Hier bieten seit wenigen Jahren Solarfirmen wie MEP Werke oder entega ein neues Finanzierungsmodell: Anstellle des Kaufs wird die Solaranlage gegen eine feste, monatliche Gebühr gemietet. Für mindestens 50 Euro im Monat kann der Mieter den selbst produzierten Strom sowie die Einspeisevergütung nutzen und profitiert zudem von einer Vielzahl an Serviceleistungen. Dazu zählen unter anderem:

  • Planung
  • Montage
  • Installation
  • Wartung
  • Versicherung und
  • gegebenenfalls Reparaturen an der Anlage.
Damit profitiert der Anlagennutzer doppelt: Die Finanzierung verteilt sich auf eine leistbare, monatliche Summe und die Anlage ist in professionellen Händen. Sobald der Mietvertrag ausläuft (in der Regel nach 10 bis 20 Jahren), kann der Mieter entscheiden, ob er die Anlage kauft oder abbauen lassen möchte. Mehr zum Thema Solaranlagen-Miete finden Sie hier.

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Zusammenfassung
  • Module/ Wechselrichter ~ 80 % der Gesamtkosten
  • Montagekosten 200 bis 300 Euro pro kWp
  • Anschaffungskosten ~ 1.400 Euro pro kWp
  • Betriebskosten ~ 1-2 % der Investitionskosten
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