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Recycling von Solaranlagen

Der Recyclingkreislauf einer Solaranlage ist ein großer Hebel für ein nachhaltiges Umwelt-Management und schont zugleich die ökologischen Ressourcen. Spätestens seit der WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) sind alle Photovoltaik-Händler gesetzlich angehalten, alte Module umweltgerecht zu entsorgen. Zu Beginn waren Experten aus der Photovoltaik-Branche skeptisch, ob sich das Recycling alter Photovoltaik-Module wirtschaftlich lohnt. Jedoch wird dieser Kreislauf kontinuierlich perfektioniert, sodass die Recyclingkosten weiterhin sinken und die Wirtschaftlichkeit gewährleistet bleibt.

Recyclingkreislauf einer Solaranlage_Vorschau

Energiesparen im Eigenheim

Wertvolle Energie zu sparen ist gerade für Eigenheimbesitzer eine Überlegung wert. Im Gegensatz zum Mieter haben sie Einfluss darauf in welchem Maß, welcher Rohstoff wirtschaftlich auf welche Weise genutzt werden soll. Generell gibt es ein paar grundlegende Tipps, wie man Energie am Eigenheim sparen kann.

Haushaltsgeräte mit optimaler Energieeffizienz

Viele von uns besitzen nach wie vor auch ältere Haushaltsgeräte, die ihren Dienst zwar gut verrichten, mit der Zeit jedoch durchaus unwirtschaftlich sein können. Moderne Technik sorgt vor allem dafür, dass lediglich ein Minimum an Wasser und Strom verbraucht wird. Dies wiederum ist teilweise nur ein Bruchteil dessen, was ältere Geräte benötigen, um dieselbe Leistung zu erbringen. Eine aktuelle Energieeffizienzklasse sorgt dafür, dass man beispielsweise bei einem Kühlschrank gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, da gleichzeitig der Wasser- und Stromverbrauch gesenkt wird. Das ist vor allem auch gut, weil der Kühlschrank oft eines der wenigen Geräte ist, das 24h am Tag läuft und somit den größten Stromverbrauch hat. Eine Energieeffizienzklasse A ist die beste Klasse, die dann noch mit einem oder sogar mehreren Pluszeichen versehen verdeutlicht, dass dieses Gerät besonders sparsam im Verbrauch ist. Dies gilt natürlich für sämtliche Haushaltsgeräte. Zwar kann man nicht alle mit einem Mal austauschen, jedoch nach und nach die wichtigsten Geräte zu erneuern, kann durchaus sinnvoll sein.

Es werde Licht

Energiesparlampen sind als Ergänzung zu den anderen im Haushalt vorhandenen Geräten eine prima Alternative zur herkömmlichen Glühbirne. Sie verbrauchen nur einen Bruchteil dessen, was eine Glühlampe benötigt. Moderne LED und OLED finden sich neben der Verwendung in Leuchtmitteln sogar in Displays der Unterhaltungselektronik wieder und sorgen für einen sparsamen Verbrauch.

Rund ums Haus

Rund ums Haus Nicht nur im Haus kann Energie gespart werden, auch am Haus selbst kann man so einiges tun, um die wertvollen Energieressourcen optimal auszuschöpfen und zu nutzen.

Fassaden- und Dachdämmung

Ratgeber zum Thema Dachdämmung

Man kann im Innenraum für moderne Heizmethoden sorgen, all das nützt jedoch nur wenig, wenn die Hülle des Hauses die so gewonnene Wärme wieder freigibt. Mit einer optimalen Fassadendämmung kann man hohe Dämmwerte erreichen und unliebsame Kältebrücken am Haus schließen. Dazu gehören natürlich ebenso gut isolierende Fenster mit Thermoverglasung. Des Weiteren ist es wichtig, dass auch das Hausdach über eine entsprechende Dachdämmung verfügt. Bereits 30-40% der Wärme gehen über ein unzureichend gedämmtes Dach verloren. Das kann man verhindern, indem man nachträglich eine Untersparrendämmung oder Zwischensparrendämmung anbringt. Wer die Absicht hegt sein Dach komplett neu einzudecken oder gerade erst beim Hausbau ist, für den gibt es zusätzlich die Möglichkeit das Dach von außen zu dämmen. Eine Außendämmung wäre für ein Sanierungsprojekt nicht immer besonders wirtschaftlich, welche Methode sich für welches Bauvorhaben am besten eignet, bespricht man am besten im Voraus mit dem Architekten oder zusätzlich mit einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentralen.

Heizung und Wasser

In einem Eigenheim stellt sich oft auch die Frage, wie beheize ich meinen Wohnraum und was kann ich für eine sparsame Wasserversorgung tun? Steigende Öl- und Gas - Preise zwingen uns zum Umdenken und andere fossile Brennstoffe werden inzwischen immer öfter durch moderne, erneuerbare Energien abgelöst. Zudem wird die Nutzung erneuerbarer Energien auch durch staatliche Förderungen unterstützt. Das schon nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Häufig kann man sogar die Beheizung mit der Warmwasserbereitung kombinieren, so auch bei der sogenannten Solarthermie und bei Fotovoltaikanlagen. Der Kollektor wird auf dem Hausdach angebracht, mithilfe einer Trägerflüssigkeit wird dann die gewonnene Wärme in das Hausinnere transportiert. Ein Speichermodul speichert überschüssige Wärme, bis sie für die Heizung und die Warmwasserbereitung benötigt wird. So geht die kostbare Energie nicht verloren. Das Gegenstück ist die sogenannte Geothermie. Hierbei wird Erdwärme gewonnen und ähnlich der Solarthermie mit einer Wärmepumpe gefördert sowie in einem Kollektor für die Speicherung vorgehalten. Neben der Windenergie, die man nicht so direkt am Haus installieren kann, sind diese beiden Energiequellen eine durchaus effektive Vorgehensweise um Energie möglichst umweltfreundlich zu erzeugen und zu nutzen. Nähere Informationen zu den einzelnen Verfahren erhält man bei den zuständigen Vertriebspartnern dieser Technologien. Auch das Internet hält bereits einige grundlegende Informationen dazu bereit. Als Hausherr oder Hausherrin lohnt es sich also durchaus mal eine Selbstanalyse durchzuführen, was man alles tun kann, um möglichst energieeffizient zum einen Energie zu gewinnen und zum anderen Energie zu nutzen.

Die Zukunft der Solartechnik

Forscher der amerikanischen University of Missouri haben eine neue Solartechnik entwickelt, mit deren Hilfe der Wirkungsgrad von Solarzellen auf mehr als 90% gesteigert werden kann. Der Leiter des Projekts Patrick Pinhero ist zuversichtlich, dass seine Arbeitsgruppe in den nächsten fünf Jahren große Fortschritte machen wird. Nachrichten wie diese lassen die Solarwirtschaft aufatmen. Nach einer Zeit voller Umsatzeinbrüche und gestrichener Subventionen erlauben die neuen Ergebnisse einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die entscheidende Entdeckung des Forschungsteams sind Nano-Antennen (auch: Nantennas). Hierbei handelt es sich um mikroskopisch kleine Nanodrähte, die auf der Solarzelle angebracht werden und mit einer gesteigerten Effizienz Sonnenlicht in Strom umwandeln.

Wie groß der Unterschied zu aktuell verwendeten Solarmodulen ist, zeigt dass der Wirkungsgrad dieser nur bei etwa 20% liegt. Der Hauptbestandteil herkömmlicher Solarzellen ist Silizium. Hierbei handelt es sich um einen hochreinen Stoff, der mit Hilfe eines sehr aufwendigen Verfahrens aus Sand gewonnen wird. Aus dem hochreinen Silizium wird das Innenleben der Solarzellen - auch Wafer genannt - hergestellt. Wafer besitzen eine positive und eine negative Seite, welche durch eine Grenzschicht voneinander getrennt sind. Für die Erzeugung des Stroms müssen Elektronen von einer zur anderen Seite fließen. Hierfür befinden sich auf der Oberseite des Sonnenkollektors kleine Drähte, die den Strom zu einem Verbraucher leiten. Alles was eine Solarzelle dazu benötigt ist (diffuses) Sonnenlicht.

Diese Drähte und ihr Potential haben nicht nur die Forscher aus Missouri entdeckt. Auch das amerikanische Start-Up Unternehmen Bandgap Engineering entwickelt Solarzellen mit Nanodrähten, die eine fast doppelt so hohe Leistung der Solaranlage erlauben. Im Gegensatz zu den Entdeckungen aus den Universitätslaboren will Bandgap seine Technologie schon in naher Zukunft auf den Markt bringen. Im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen geht dank der Nanodrähte weniger Sonnenlicht ohne Absorption verloren. Die Nanodrähte sind dafür verantwortlich, dass Elektronen, die nicht absorbiert werden, ihre Richtung ändern und so eine erneute Chance auf eine Absorption besteht. Der Verlust von 85% des Sonnenlichts wird durch diesen Trick auf ein Minimum reduziert.

Für den Endverbraucher würden solche neuen Techniken wahrscheinlich mit höheren Kosten verbunden sein. Gleichzeitig ist der Ertrag einer Solaranlage mit Nanodrähten so hoch, dass sich die Investition lohnen würde. Die neusten Entwicklungen auf dem Solarmarkt bringen die Nutzung von erneuerbaren Energien auf ein neues Level und lassen auf einen erneuten Aufschwung der Industrie hoffen.

Weitere Informationen finden Sie auf enerdream.de

Bayer Research

Die Solarindustrie in Deutschland wächst stetig weiter, ebenso die Innovationen, um die Gewinnung von Strom und Wärme noch effizienter zu gestalten. Ganz vorne mit dabei sind die Kunststoff-Experten von Bayer MaterialScience. Zusammen mit mittelständischen Unternehmen entwickelten sie zwei neuartige Solarmodule, um mehr aus der Kraft der Sonne zu gewinnen.

Die erste marktreife Entwicklung ist das Photovoltaik-Modul SOLitaire der Firma Solon. Bisher mussten die Module einzeln durch einen Elektriker am Dach befestigt werden. Dies konnte nur geschehen, wenn das Dach komplett mit Ziegeln bedeckt wurde und alle erforderlichen Halterungen montiert waren. Dies bedeutete einen enormen Montage-Aufwand. Das neue entwickelte Modul SOLitaire hingegen wird bei der Fertigung als Ganzes hergestellt und kann direkt montiert werden. Die Vorteile sind neben der deutlich verbesserten Optik, dass die zusammengefügten Laminate so geformt sind, dass Niederschlag ablaufen kann und der handwerkliche Aufwand direkt am Dach um einiges sinkt. Damit die einzelnen Laminate auch zusammenhalten, werden diese in der Fertigung mit Bayer-Polyurethan umgossen. Das Polyurethan wird dabei strengsten Kontrollen unterzogen, denn es darf nicht auf Frost, Hitze oder UV-Licht negativ reagieren. Ebenso muss es wasserbeständig und vor allem feuerfest sein.

Neben der Entwicklung des neuen Photovoltaik-Moduls entwickelte die Firma Puren das neue Solarluftkollektor-Modul Bomatherm™. Neben der Gewinnung von Sonnenenergie hat dieses Modul die Funktion der effizienten Wärmedämmung. Um den Wärmeverlust zu verhindern, besteht das Modul aus einer Kunststoffdampfsperre und Polyurethanen Hochleistungsdämpfung. Die neuartige Struktur der Stegplatten, der eigentliche Wärmesammler, besteht aus Polycarbonat, was besonders dämmend ist. Zudem werden die Platten bei der Produktion mit einer speziellen UV-Schutzschicht überzogen, um das typische vergilben zu verhindern und die Beständigkeit zu erhöhen. Ein weiterer Fortschritt ist der Wegfall von Flüssigkeiten in den Platten. Einströmende Luft wird direkt in der Hohlkastenstruktur durch die Sonnenstrahlung erhitzt und gelangt durch Ventilatoren in das Heizungssystem. Neben der ästhetischen Weiterentwicklung ist Bomatherm™ erheblich leichter und bringt den zusätzlichen Nutzen Wärmedämmung mit sich. Durch den Einsatz von Polyurethan ist eine zusätzliche Dachisolierung auch nicht mehr erforderlich.

Weitere Beispiele finden Sie in dem Bayer-Forschungsmagazin Research“.

Unterstützung der Solarstromproduktion in NRW

Solarstrom ist eine umweltfreundliche und rentable Alternative zur herkömmlichen Energie. Allein in den letzten drei Jahren wuchs der Solaranteil der deutschen Stromversorgung von 1 auf rund 4 % an. Auch die Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben das große Potenzial der erneuerbaren Energie für sich entdeckt und unterstützen Käufer und Nutzer von Solaranlagen mittels zahlreicher Förderprogramme.

Eines dieser Programme beinhaltet die Verpachtung von Dachflächen, an die Photovoltaikanlagen montiert werden können. Im Rahmen dieser Aktion wurden inzwischen 19 Anlagen an insgesamt 11 Standorten aufgebaut. Das alles bei einem Investitionsvolumen von 1,1 Millionen Euro. Wie genau diese Dachpartnerschaften innerhalb der Kommunen ablaufen, erfährt man unter anderem auf den Seiten der EnergieAgentur.NRW.

22.06.2012

Kürzung der Solarstrom-Förderung

Die Regierungskoalition beschließt Kürzung der Solarstrom-Fördersätze zum 01. April 2012. Der vereinbarte Kompromiss beinhaltet längere Übergangsfristen und bestätigt die grundlegende Kürzung um 20 bis 30 Prozent.

Für Anlagen bis 10 kW gilt ab 01. April 2012 eine Einspeisevergütung von 19,5 ct/ kWh. Darüber hinaus werden nur noch 80 Prozent der erzeugten Strommenge vergütet. Laut Holger Krawinkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband Berlin lohnt sich für Hausbesitzer weiterhin die Investition in eine Solaranlage. Die Gründe sind: Weiter sinkende Solarmodul-Preise und Einsparungen durch den Eigenverbrauch.

28.03.2012

Änderungen Photovoltaik-Vergütung

Am 23.02.2012 haben sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf eine gemeinsame Position der Bundesregierung zur Photovoltaik-Vergütung geeignet. Der Bundesrat muss der Vorlage noch zustimmen, bevor sie geltendes Recht wird.

Für alle Neu-Anlagen ab dem 09.03.2012 werden die Solarstrom-Vergütungssätze zusätzlich gesenkt: Anlagen bis 10 kWh auf 19,5 ct/ kWh (20,2 %), Anlagen bis 1000 kWh auf 16,5 ct/ kWh (26,4%) und Anlagen bis 10 MW auf 13,5 ct/ kWh (24,7%). Die Kategorie Anlagen von 10 – 100 kWh entfällt und geht in die Kategorie Anlagen bis 1000 kWh auf. Das bedeutet für diesen Anlagentypus eine Kürzung von 29%. Darüber hinaus soll der Passus über ein Marktintegrationsmodell in das EEG eingefügt werden. Demnach sinkt die vergütungsfähige Strommenge bei Anlagen bis 10 kW auf 85% und allen anderen Anlagen auf 90%.

24.02.2012

Sicher durch die Krise mit Solarstrom

Die Eurokrise zieht immer weitere Kreise und eine zweite Bankenkrise scheint realistisch nachdem die Französisch-belgische Bank Deixa pleite ist und (teil)verstaatlicht wird. Negative Meldungen dieser Art bereiten vielen Deutschen Sorgen um ihre Ersparnisse. Wer bereit ist ein paar Tausend Euro zu investieren, kann sich laut Finanztest bei der Installation einer Photovoltaikanlage zur Zeit auf Renditen von 5 bis 8 % freuen. Gründe für diese hohen Renditen sind u. a. die Preise für Photovoltaikanlagen, die laut Bundesverband der Solarwirtschaft aktuell 20% günstiger als zu Jahresbeginn sind. Außerdem ist die Einspeisevergütung auf 20 Jahre festgeschrieben - aktuell noch mit Vergütungssätzen, die mindestens bis zum Jahresende Bestand haben.

11.10.2011

Kürzung der Solaranlagen Förderung verschoben

Die parlamentarische Umwelt-Staatssekräterin Katherina Reiche (CDU) äußerte gegenüber der Financial Times Deutschland, dass die für Juli geplante Kürzung der Solarförderung ausfällt. Der Grund für die Verschiebung der Kürzung ist laut Reiche die geringe Anzahl an Neuinstallationen von Solaranlagen in den Monaten März bis Mai. Die geplante Kürzung der Solarförderung von 28,74 Cent auf bis zu 24,43 Cent pro kWh kann je nach Entwicklung ab Januar 2012 nachgeholt werden.

Quelle: Financial Times Deutschland

16.06.2011

Intersolar Awards vergeben

Die Intersolar Awards der weltgrößten Fachmesse für Solartechnik im Bereich „Photovoltaik“ erhielten die Autarcon GmbH aus Kassel (Wasseraufbereitung für strukturarme Regionen), die BELECTRIC Drive GmbH, Kolitzheim (neuartige Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge) sowie die Aluminium Féron GmbH & Co. KG aus Düren (Beschichtung & Laminierung bahnförmiger Materialien)

Quelle: //www.intersolar.de

08.06.2011

Ausstieg aus der Kernenergie

Die Bundesregierung hat heute die Eckpunkte für den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen welche den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahre 2022 zum Ziel haben.

Quelle: Eckpunktepapier der Bundesregierung

06.06.2011

Senkung der Einspeisevergütung wohl erst 2012

Die Einspeisevergütung wird laut Bundesumweltminister Röttgen voraussichtlich zum März 2012 um sechs Prozent gekürzt. Die tatsächlichen Vergütungssätze werden mitte Juni bekannt gegeben.

01.06.2011