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Solarmodule Test

Solarmodule sind die wichtigsten und zugleich teuersten Komponenten einer Photovoltaikanlage. Solarmodule Tests sind daher eine der wesentlichsten Orientierungshilfen auf dem unübersichtlichen Markt der Photovoltaikanlagen. Solaranlage.de gibt Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die relevantesten Solarmodule Tests. Dargestellt werden insbesondere die Solarmodule Testergebnisse der Zeitschriften Öko-Test sowie Stiftung Warentest aus den Jahren 2006 bzw. 2010. Darüber hinaus stellen wir Ihnen eine u.a. vom TÜV Rheinland getragene Reihe an Photovoltaikmodule Tests vor, die mit ihren aktuellen Testergebnissen bis ins Jahr 2013 reichen. Abschließend informieren wir Sie über die wichtigsten Qualitätskriterien, die bei dem Erwerb von Solarmodulen zu beachten sind.

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Die relevantesten Solarmodule Tests und ihre Testergebnisse

Solarmodule Test beim TUEV
TÜV Rheinland-Solarlabor: Klimakammer wird mit Solarmodulen bestückt

Stiftung Warentest: Der Solarmodule Test der Stiftung Warentest wurde im Jahr 2006 durchgeführt und beinhaltete die Überprüfung 15 ausgewählter Solarmodule von deutschen und ausländischen Solaranbietern. Mit dem Testergebnis GUT (1,9) wurden vier Photovoltaikmodule gleichzeitig Testsieger (Aleo Solar S16, Kyocery KC170 GT-2, Shell Solar PowerMax Ultra 165-C und Sunways SM 170 U). Für die Ermittlung der Testergebnisse wurden folgende Kriterien mit der angegebenen Gewichtung angewandt: Wirkungsgrad der Stromerzeugung (45%), Haltbarkeit (40%), Sicherheit (10%) sowie Dokumentation und Montage (5%).

Für die Stromerzeugung ist der Modulwirkungsgrad das wichtigste Kriterium, da er angibt, wie viel Prozent der eintreffenden Sonnenergie in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. In dem Test konnten Solarmodule mit monokristallinen Solarzellen die höchsten Wirkungsgrade mit ca. 16% erreichen. Einen ähnlichen Wert mit 15,6% konnte aber auch das Solarmodul von Kyocera mit den kostengünstigeren polykristallinen Solarzellen erzielen. Eine notwendige Abhängigkeit zwischen optimalem Modulwirkungsgrad und Solarzellentyp wurde bei den getesteten Solarmodulen somit nicht festgestellt. Als weiteres wichtiges Testergebnis hielt die Stiftung Warentest fest, dass von den meisten Modulen die Nennleistung (Herstellerangabe zur maximalen Leistung eines Solarmoduls unter Standardbedingungen) tatsächlich erreicht werden konnte. Allerdings solle man neben der reinen Nennleistung zusätzlich darauf achten, dass vom Hersteller eine möglichst geringe negative Leistungstoleranz in Aussicht gestellt wird.

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Das zweite wichtige Kriterium für den Solarmodule Test war die Haltbarkeit der Solarmodule. Voraussetzung für den lohnenswerten Kauf einer Solarstromanlage ist, dass die Solarmodule den Witterungsbedingungen für 20 Jahre oder mehr gewachsen sind. Fünf von fünfzehn Solarmodulen konnten den Simulationen extremer Temperaturschwankungen, hoher Feuchtigkeit oder erheblicher Belastungen durch Stürme und Schnee nicht standhalten. Normale Belastungen beeinträchtigten jedoch keines der getesteten Module.

Den Solarmodule Test von Stiftung Warentest können Sie hier abfrufen.

Öko-Test: Der im Jahr 2010 von Öko-Test veröffentlichte Solarmodule Test hatte ebenfalls fünfzehn Solarmodule zum Gegenstand. Die meisten Photovoltaikmodule wies Öko-Test im Testergebnis als „gut“ oder „sehr gut“ aus. Ähnlich wie auch Stiftung Warentest vier Jahre zuvor kommt Öko-Test zu dem Ergebnis, dass so gut wie alle der getesteten Module die unter Standardtestbedingungen von den Herstellern versprochene Leistung erbringen (Nennleistung). Allerdings wird auch auf die hohen negativen Leistungstoleranzwerte von bis zu minus 5% verwiesen.

Öko-Test Ausgabe 04/2012
Solarmodule Test der Zeitschrift Öko-Test sehr gut bis gut
Teil 1
Solarmodule testen sehr gut bis gut in der Öko-Test Ausgabe 04/2012
Öko-Test Ausgabe 04/2012
Öko-Test Ausgabe 04/2012
Solarmodule Test der Zeitschrift Öko-Test gut bis mangelhaft
Teil 2
Solarmodule testen gut bis mangelhaft in der Öko-Test Ausgabe 04/2012
Öko-Test Ausgabe 04/2012

Für den Modulwirkungsgrad nahm Öko-Test bei monokristallinen Solarzellen einen Soll-Wert von 14% und bei polykristallinen Solarzellen einen Soll-Wert von 13% an. Diese Soll-Werte wurden auch von fast allen getesteten Solarmodulen erreicht. Schlechter sahen die Ergebnisse allerdings bei der Simulation einer schwachen Sonneneinstrahlung aus. Hierbei fiel der Wirkungsgrad bei vier Modulen relativ um mehr als 10% niedriger aus.

Ähnliches war festzustellen, als die Module auf ihre Leistungsfähigkeit bei einer simulierten hohen Sonneneinstrahlung getestet wurden. Bei einer Aufwärmung der Module auf 70 Grad Celsius wiesen vier Solarmodule einen Leistungsabfall von mehr als den gestatteten 20% auf.

Den Solarmodule Test von Öko-Test können Sie hier aufrufen.

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PV+Test: Die von TÜV Rheinland und der Solarpraxis AG in unregelmäßigen Abständen durchgeführten Photovoltaikmodule Tests bilden eine fortlaufende Testreihe. Das letzte Testergebnis wurde im April 2012 veröffentlicht. Testkriterien sind Leistungsparameter (20%), Alterungsbeständigkeit (25%), Dokumentation (15%), elektrische Sicherheit (25%) und Verarbeitung (10%). Auf den ersten drei Plätzen befinden sich jeweils mit der Note „sehr gut“ die Solarmodule:

  • Solon Blue 230/07
  • Schott Solar SCHOTT POLY 290
  • Sharp NU-180E1
Die Kosten dieser Photovoltaikmodule Tests werden zwar von den Herstellern getragen, erfolgen jedoch mit der Garantie des TÜV Rheinland herstellerunabhängig. Die Hersteller haben keinen Einfluss auf die Testergebnisse, sondern können lediglich entscheiden, ob die Testergebnisse auch veröffentlicht werden. Somit werden im Regelfall nur Testergebnisse von als gut befundenen Photovoltaikmodulen veröffentlicht. Ziel ist es auf diesem Weg, eine stetig wachsende Photovoltaikmodule Bestenliste zu schaffen.

Die Modul-Bestenliste von PV+Test können Sie hier aufrufen.

Qualitätskriterien für Solarmodule im Überblick

Solarmodule Test bei der Produktion
Produktion eines Solarmoduls

Die zwei entscheidenden Qualitätskriterien für Solarmodule sind der Modulwirkungsgrad und die Altersbeständigkeit. Denn die Photovoltaikanlage soll effektiv Lichtenergie in Strom umwandeln und das für einen möglichst langen Zeitraum. Hohe Wirkungsgrade sind vor allem wichtig, wenn nur eine kleinere Dachfläche zur Verfügung steht. Wenn eine größere Dachfläche vorhanden ist, so kann auch ein geringerer Wirkungsgrad zu einem günstigeren Preis eine Option sein.

Die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen ist aber noch von weiteren Faktoren abhängig, die außerhalb der Solarmodule selbst liegen. So spielt die richtige Planung und Montage der Solaranlage eine entscheidende Rolle für den Ertrag. So führt z.B. eine Hinterlüftung von Solarmodulen zu niedrigeren Temperaturen und damit zu einer höheren Leistung. Weiterhin ist bei Montage zu beachten, dass die Module auch im Winter bei tief stehender Sonne nicht verschattet sein dürfen. Wir empfehlen deshalb, die Planung und Ausführung der Montage stets durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen zu lassen.

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Bei der Wahl zwischen verschiedenen Solarmodulen bietet es sich schließlich an, einen gründlichen Blick in die jeweilig vom Hersteller gewährten Leistungsgarantien zu werfen. In der Regel werden Garantien für die ersten zehn Jahre von über 90% der Leistung und für die weiteren 15 Jahre von über 80% der Leistung übernommen. Wenn jedoch anstelle einer einfachen Mängelanzeige, eine Messung im Labor oder ein Gutachten eines anerkannten Testinstituts für die Geltendmachung des Anspruchs vereinbart wird, so kann dies mit einem nicht unerheblichen Kostenrisiko verbunden sein und auf die Anspruchswahrnehmung abschreckend wirken. Sie sollten sich daher auch die genauen Anspruchsvoraussetzungen vergegenwärtigen.

Zusammenfassung
  • Modulwirkungsgrad kann bis zu 16% betragen
  • Haltbarkeit der Solarmodule ist entscheidend
  • Solarmodule Tests 2012 verfügbar
  • Planung & Montage sind wichtig für Modulleistung
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