Solarmodule

Solarmodule sind ein wichtiger Bestandteil einer Solaranlage, wenn mit dieser Strom erzeugt werden soll. Wird die Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung gebaut, übernehmen Sonnenkollektoren den Platz der Solarmodule. Der Unterschied ist, Solarmodule wandeln das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um und Sonnenkollektoren absorbieren dagegen die Sonnenenergie und heizen mit einem Übertragungsmedium Wasser auf. Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen. Außer dem Größenvorteil hat das noch weitere Vorzüge: Schutz der Solarzellen vor Schutz und Beschädigung, transparente, strahlungs- und witterungsbeständige Abdeckung. Ein Solarmodul kann mit der heutigen Technik zu 90% recycelt werden. Aus recycelten Material hergestellte Solarzellen benötigen 70% weniger Energie als bei der Herstellung neuer Solarzellen benötigt werden.

Solarmodule kaufen

Wer Solarmodule kaufen möchte, sollte sich unbedingt über den Hersteller und die angebotenen Solarmodule informieren, denn eine Solaranlage hat mindestens eine Laufzeit von 20 Jahre. Daher hilft jede Information über Qualitäten der Solarmodule und Leistungsgarantien der Anbieter die langfristigen Risiken zu minimieren. Skepsis gegenüber Herstellerangaben ist bei den notwendigen Investitionssummen durch angebracht. Eine unabhängige Meinung bietet die „Stiftung Ökotest“. Sie hat Anfang 2011 15 Hersteller von Solarmodulen und ihre Produkte getestet. Das Ergebnis war wenige überraschend: Deutsche Produzenten belegten die ersten 4 Plätze und die unteren Ränge wurden von chinesischen Herstellern belegt. Auffallend waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Modulen bei der Leistung bei schlechtem Licht. Wer seine Solaranlage an einem nicht so sonnigen Standort (Verschattung) aufstellen möchte, sollte Module mit einem hohen Modulwirkungsgrad bei schwachem Licht auswählen.

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Dünnschicht Solarmodule sind die am häufigsten eingesetzten Solarmodule. Das liegt zum einen an ihren günstigen Preis und zum anderen an ihrer hohen Verfügbarkeit. Je nachdem welches Substrat auf die Dünnschicht Solarmodule aufgedampft wurde, unterscheidet sich der Wirkungsgrad und der Preis. Dabei ist ein hoher Wirkungsgrad gleichbedeutend mit einem höheren Preis. Am häufigsten wird amorphes Silizium verwendet. Es gibt auch Dünnschicht Solarmodule aus mikrokristallinem Silizium, Gallium-Arsenid, Cadmiumtellurid oder Kupfer-Indium-Schwefel-Selen-Verbindungen. Dünnschicht Solarmodule können aufgrund ihrer flexiblen Einsatzfähigkeit bei Outdoor-Kleidung und Outdoor-Gegenständen als ausrollbare Solarmodule zum Einsatz kommen (aufgeklebt oder eingenäht).