Solarbatterie

Eine Solarbatterie wird häufig als ein Solarakkumulator oder kurz als Solar Akku bezeichnet. Das Wort Akkumulator hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache und bedeutet Sammler. Somit steht eine Solarbatterie für das Sammeln und Speichern von elektrischer Energie, die mit Hilfe von Solar- oder Photovoltaikmodulen erzeugt wird. Eine Haupteigenschaft ist, dass eine Solarbatterie ein wieder aufladbarer Speicher für elektrische Energie ist. Der ganze Vorgang erfolgt auf elektrochemischer Basis und stellt somit eine Ausführungsform der galvanischen Zelle dar. Eine galvanische Zelle ist eine Einrichtung zur Umwandlung von chemischer in elektrische Energie. Zur Herstellung der benötigten Spannung werden in einem Solar Akku meist mehrere Akkuzellen in Reihe geschaltet.

Arten von Solarbatterien

Es gibt verschiedene Arten von Solarbatterien. Der Grund warum es unterschiedliche Bauarten von Batterien gibt, ist die spezifische Energiedichte (Wh/kg). Ein weiterer Punkt sind die unterschiedlichen Preise. Dabei kann festgestellt werden, je höher die Energiedichte desto höher ist der Preis. Auch unterscheiden sich Solarbatterien auf unterschiedlicher chemischer Basis in ihrem Wirkungsgrad und der Geschwindigkeit mit der sie sich aufladen. Ein typischer Bleiakku kostet circa 100 EURO/kWh, besitzt eine Energiedichte von 30 Wh/Kg und hat einen Wirkungsgrad von ungefähr 60 – 70 %. Ein Lithium-Ionen-Akku kommt auf eine Energiedichte von 120 – 210 Wh/Kg, hat einen Wirkungsgrad von 90 % und kostet dagegen 1000 EURO/kWh.

Jetzt Angebote erhalten

Bei Insellösungen wird der produzierte Strom nicht in das allgemeine Stromnetz eingespeist. Das heißt, wird der Strom nicht sofort verbraucht muss er gespeichert werden, da der Strom ansonsten verfällt. Warum soll man eine teure Solarbatterie kaufen, wenn es auch eine Starterbatterie oder Schrottbatterie tut? In erster Linie erfüllen diese nicht mehr die Sicherheitsstandards. Gerade bei Batterien die auf der Basis von Bleisulfat fußen, kann es zu einem Sulfatierungsprozess kommen. Dabei nimmt die Porosität der Elektrode ab, dadurch wird die elektrisch aktive Oberfläche vermindert. Die Folge ist, die Batterie lädt sich nicht mehr so gut auf. Genauso ungeeignet sind Schrottbatterien. Normalerweise verpufft 10 % der Energie einer Batterie in Wärmeenergie, bei Schrottbatterien kann dieser Wert auf bis zu 50 % steigen. Somit kann von einer optimalen Energiespeicherung keine Rede sein, zumal die Gefahr eines Brandes nicht ausgeschlossen werden kann.