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Wafer

Als Wafer bezeichnet man in der Solartechnik aber auch auf anderen Gebieten eine quadratische oder runde Scheibe von ca. 1 mm Dicke. Die Scheiben können dabei aus unterschiedlichen Materialien sein, je nachdem was für die Bauteile benötigt wird. Möglich sind hier beispielsweise mono- oder polykristallines Silizium, Galliumarsenid, Indiumphosphid oder Siliziumcarbid. Der Durchmesser der Scheiben ist variabel und liegt je nach verwendetem Material und Zweck zumeist zwischen 100 und 300 mm, es sind jedoch auch größere oder kleinere möglich. Bei der Herstellung wird aus sogenannten Ingots in einem speziellen Verfahren werden aus einem Impfkristall zylindrische oder quadratische große Mono- oder Polykristalline gezüchtet. Diese werden dann mittels Diamantsägen in Scheiben geschnitten. Um die Wafer später in der Mikroelektronik oder beim Bau von Solarzellen zu verwenden werden sie nach dem Zersägen zu Scheiben zunächst geläppt, dass heißt geglättet mit hoher Genauigkeit, und anschließend mit einer chemisch-mechanischen Politur behandelt, bis die Oberflächenrauigkeit bis auf wenige Nanometer genau den Ansprüchen der verarbeitenden Anlage entspricht. Bei der Produktion der Wafer für Solarzellen entfällt der Polierschritt jedoch, hier genügt die chemische Behandlung zur Ausbildung einer geeigneten Oberfläche. Weitere Arbeitsschritte erfolgen dann im jeweiligen Werk eines Solarmodulherstellers, die Waferproduktion selbst ist nach dem Baden bzw. Polieren abgeschlossen. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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