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Tripelsolarzelle

Die Tripelsolarzelle ist in der Solarzellentechnik eine relativ neue Entwicklung. Sie besteht, wie der Name vermuten lässt, aus insgesamt drei Schichten, die mittels der Dünnschichttechnik zu einer monolithischen Solarzelle, ähnlich der Tandemsolarzelle, verbunden werden. Als Materialien für diese Art von Solarzellen werden sogenannte III-V Halbleiter verwendet. Dabei handelt es sich um Verbindungshalbleiter, die aus Materialien der chemischen Hauptgruppen III, der Erdmetalle bzw. Borgruppe, und V, der Stickstoff-Phosphor-Gruppe, kommen. Eine Kombination dieser Materialien besitzt weiterhin die elektrische Leitfähigkeit. Verwendet werden kann beispielsweise eine Kombination von Galliumindiumphosphid mit Galliumarsenid und Germanium. Durch den monolithischen Aufbau und die unterschiedlichen Materialien wird die eintreffende Strahlung in der Solarzelle besonders gut genutzt, da jede Schicht einen anderen Teil des Spektrums nutzt, um den gewünschten Strom zu erzeugen. Die Zellen werden zudem in sehr kleiner Größe gebaut im Bereich von 0,03 Quadratzentimetern. Zusätzlich wird zur Konzentration der Strahlung eine Fresnel-Linse vor die Zelle gesetzt, die das Licht bündelt und weiterleitet. Mit dieser Technik sind im Labor Wirkungsgrade von jenseits der 40 % erreicht wurden, für die industrielle Massenfertigung von normalen Solarmodulen ist die Tripelsolarzelle jedoch noch nicht geeignet. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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