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Temperaturkoeffizient

Der Temperaturkoeffizient gibt die relative Änderung einer physikalischen Größe in Abhängigkeit von der Änderung der Temperatur gegenüber einer Bezugstemperatur an. Dabei können die physikalischen Größen beispielsweise die Länge oder das Volumen sein oder auch der elektrische Widerstand oder der Druck eines Stoffes. Im Falle von Solaranlage findet der Temperaturkoeffizient Anwendung bei der Frage, inwiefern sich die Leistung einer Solarzelle bei der Veränderung der Temperatur verringert. Für Solarzellen und -module gilt dabei, dass sie einen negativen Temperaturkoeffizienten für die Leistung haben, sie nimmt also mit steigender Temperatur ab, wobei ein höherer Koeffizient mehr Leistungsverlust bedeutet. Dies liegt daran, das die erzeugte Spannung in den Solarmodulen bei zunehmender Temperatur sinkt. Für die gängigen Materialien aus denen Solarzellen hergestellt werden sind Koeffizienten pro Grad Kelvin bekannt. Dieser liegt bei monokristallinem Silizium durchschnittlich bei -0,4 % pro Grad Kelvin, den gleichen Wert erreichen Solarzellen aus amorphem Silizium. Polykristalline Siliziumzellen haben einen noch schlechteren Koeffizienten von ca. -0,45 % pro Grad Kelvin, wohingegen Zellen aus Cadmium-Tellurid einen relativ guten Wert von -0,2 % pro Grad Kelvin erreichen. Durch die stetige Entwicklung der Solarzellen und den unterschiedlichen Aufbau der Module ist der Leistungsverlust jedoch bei jedem Modul unterschiedlich, im Rahmen der STC wird er jedoch jeweils individuell ermittelt und kann somit beim Hersteller erfragt werden. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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