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Polykristallin

Ein kristalliner Festkörper aus vielen kleinen einzelnen Kristallen, sogenannten Kristalliten, wird als Polykristallin bezeichnet. Die Einzelkristalle sind dabei durch Korngrenzen voneinander abgetrennt und können in unterschiedlichen Größen vorliegen, wobei diese von Mikrometern bis zu Zentimetern reichen. In Solaranlagen finden polykristalline Zellen aus Silizium Verwendung, sie zählen dabei wie die Monokristallinen Siliziumzellen zu den Dickschichtzellen. Durch die Korngrenzen weisen die zur Herstellung benutzen Siliziumscheiben nicht überall die gleiche Kristallorientierung auf. Bei der Herstellung wird entweder das Blockgussverfahren oder das Bridgman-Verfahren verwendet. Bei ersterem wird das Silizium in einem Tiegel geschmolzen und anschließend in einer quadratischen Wanne möglichst langsam abgekühlt. Die entstehenden Blöcke werden dann auf die benötigte Größe von ca. 30 cm Kantenlänge geschnitten. Das Bridgman-Verfahren funktioniert ähnlich, so wird ebenfalls zuerst das Silizium eingeschmolzen. Nach dem Schmelzen wird jedoch das Silizium im Tiegel belassen und die Heizzone langsam nach oben verlagert, so das der Block von unten her langsam erstarrt, oben jedoch bis zuletzt flüssig bleibt. Der Vorteil von Polykristallinen sind die sehr geringen Energierücklaufzeiten, da sie in der Produktion am günstigsten herzustellen. Der Wirkungsgrad der polykristallinen Siliziumzellen beträgt ca. 13 bis 16%, was gegenüber den monokristallinen Zellen einen Verlust von ca. 5 % ausmacht. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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