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Modul Wirkungsgrad

Um für ein Modul einer Solaranlage den Wirkungsgrad zu ermitteln, wird es unter Standardisierten Testbedingung von 25 Grad Celsius, einer einfallenden Strahlungsstärke von 1000 Watt pro Quadratmeter und einem Einfallswinkel von 48 Grad getestet. Da eine solche Strahlungsstärke gepaart mit dem hohen Einfallswinkel der Strahlung jedoch sehr heißen und klaren Sommertagen entspricht, liegt der dabei für das Modul gemessene Wirkungsgrad in der Realität deutlich niedriger, da die angegebene Testtemperatur der Solarzellen auch bei guter Kühlung in realen Installationen nicht erreicht werden kann und somit der Wirkungsgrad sinkt. Dieser gibt für Solarzellen an, wie das Verhältnis der erzeugten elektrischen Leistung im Vergleich zur Leistung der Globalstrahlung ist. Die in den meisten Solaranlagen verbauten monokristallinen Solarzellen können nach Zusammenschluss in Modulen einen Wirkungsgrad von ca. 17% erreichen, das bisher praktisch erreichte Maximum unter Laborbedingungen liegt in etwa 5% höher. Andere Materialien wie polykristalline Siliziumzellen können in Modulen verbaut einen Wirkungsgrad von ca. 13 bis 15% erreichen, bei amorphe Siliziumzellen ist dieser noch einmal um einige Prozentpunkte niedriger. Neuartige Versuche auf Basis von Galliumarsenid hingegen haben einen höheren Wirkungsgrad wie die klassischen monokristallinen Module, die Kosten für die Herstellung sind hierbei jedoch um bis zu 100 mal höher. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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