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Degradation

Mit Degradation wird die altersbedingte Änderung des Wirkungsgrades der Solarzellen bezeichnet. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen können sich durch Photoreaktion der in den Solarzellen verbauten Siliziumzellen neue Verbindungen mit anderen Stoffen bilden, die den Wirkungsverlust verursachen. Dies ist vor allem bei Kristallinen Solarzellen der Fall. Anders verhält es sich bei den Amorphen Siliziumsolarzellen, bei denen in den ersten eintausend Stunden die Degradation bis zu 25% betragen kann. Da vom Hersteller jedoch in diesem Falle die Leistung der Module nach diesem Verlust angegeben wird, hat man hier zunächst sogar einen höherer Leistung als angenommen, denn die tatsächliche Leistung wird vorher mittels künstlicher Alterung einiger Testmodule simuliert. Im allgemeinen wird der Gesamtverlust von Solaranlagen mit ca. 10 bis 15% bis zur Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren angegeben, wobei die Hersteller zumeist eine Garantie dafür übernehmen, das die Module nach 20 Jahren zumindest noch 80% ihres anfänglichen Leistungsniveaus erreichen. Dies gilt jedoch auch nur für den natürlichen Verlust der Solarzellen. Etwaige externe Effekte wie Verschmutzung, Abschattung durch wachsende Bäume, Moos- oder Pilzbefall der Anlage oder neue Häuser im Umfeld des Hauses haben hier teilweise einen deutlich höheren negativen Effekt und müssen gesondert in Erwägung gezogen werden. Sie suchen eine Photovoltaikanlage? Photovoltaikanlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
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