Solarstrom Eigenverbrauch

Von Sonnenenergie gewonnener Solarstrom muss nicht immer in das öffentliche Netz eingespeist werden, sondern kann vor allem für den Eigenverbrauch genutzt werden. Die Einspeisevergütungen sind seit Beginn des Jahres 2011 gesunken und unterlagen zum 1.7.2011 einer weiteren Kürzung. Die Zusatzvergütungen werden mit Beginn des Jahres 2012 ganz entfallen. Damit will der Bund die Verbraucher anregen, den produzierten Strom für den eigenen Haushalt zu nutzen. Das senkt die Kosten für den Ausbau des Stromnetzes und ist am Ende wirtschaftlicher für den Solaranlagenbetreiber. Es gibt eine Grenze von 30% für den Solarstrom Eigenverbrauch, welche die Höhe der Vergütung festlegt. Bei einem Solarstrom Eigenverbrauch von über 30% ist die Einspeisevergütung höher gelegen.

Solar Eigenverbrauch

Die Bedingung für den Solar Eigenverbrauch ist, dass der Strom in unmittelbar räumlicher Nähe vom Anlagenbetreiber oder von Dritten genutzt wird. Mithilfe eines Zweirichtungszählers wird der Eigenverbrauch und der für das Netz freigegebene Solarstrom gemessen. Wird produzierter Strom nicht verbraucht, kann er automatisch in das öffentliche Netz geleitet werden. Es besteht außerdem die Gelegenheit den Strom zwischenzuspeichern. Für diesen Fall wurden noch nicht viele Methoden entwickelt, jedoch gibt es bereits die direkte Variante der Speicherung in Spulen und Kondensatoren. Eine weitere Möglichkeit ist die chemische Zwischenspeicherung, die wie eine Batterie funktioniert und nach Bedarf in Energie zurückgewandelt wird.

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Die Strompreise steigen regelmäßig, deshalb kann man mit einer Solaranlage unabhängig vom Stromnetz und den Stromanbietern bleiben. Beim Eigenverbrauch von Solarstrom kommt man am Ende meist günstiger, als dass man unnötig Geld für Stromkosten ausgibt. Der Bonus errechnet sich aus dem Verzicht auf die Einspeisevergütung, plus der Vergütung für Eigenverbrauch und der Einsparung für den regulär bezogenen Strom. Interessenten sollten sich vor der Anschaffung einer Solaranlage beraten lassen, ob diese überhaupt lohnenswert ist.

Eine zu kleine Dachfläche oder ungünstige Ausrichtung sind meist ungünstig für die Errichtung einer Solaranlage oder fordern besser ausgestattete Module, die widerum mehr kosten. Im Internet gibt es sogenannte Eigenverbrauch Rechner, die den Selbstverbrauch von Solaranlagen ermitteln und den jährlichen Ertrag kalkulieren. Oftmals ist diese Methode jedoch schwer nachzuvollziehen, da es problematisch ist, den Verbrauch genau einzuschätzen. Solaranlagen Besitzer, die ihre Anlage auf Volleinspeisung programmiert haben, besitzen weiterhin die Wahl, auf Eigenverbrauch des Solarstroms umzusteigen. Der Vergütungssatz für den Selbstverbrauch richtet sich nach Anlagengröße und dem Anteil des selbst genutzten Stroms. Ab dem 1.1.2012 wird die Zusatzvergütung für neue Solaranlagen gänzlich entfallen, weshalb ein rasches Handeln in Bezug auf die Anschaffung einer Solaranlage ratsam wäre. Weitere themenrelevante Informationen zu Solarstrom Eigenverbrauch findem Sie unter der Rubrik Leistung

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