Solaranlagen Montage

Die Solaranlagen Montage beinhaltet das Einrüsten des Gebäudes, die Installation der Befestigungssysteme auf der Dachfläche sowie das Anbringen der Module und das Anschließen der elektrischen Bauteile wie Wechselrichter und Stromzähler. Die Dauer einer Solar Montage liegt je nach Anlagengröße im Regelfall zwischen 2 bis 3 Tage. Der Planungsaufwand wird im Einzelnen abhängig von der Anlagenkonstruktion sowie der Anlagengröße, das aber mit dem Solarmonteur im Detail zumeist beim Vororttermin besprochen wird. Abschließend endet die Montage mit der Abnahme der Anlage und der Zertifizierung des Einspeisezählers durch den Anbieter. Oftmals beantragen die Anbieter bereits die Einspeisevergütung für den Anlagenbetreiber, so dass einer Inbetriebnahme nichts mehr im Wege steht.

Solar Installation

Generell ist eine Solar Installation auf allen Gebäudeflächen realisierbar. Abhängig vom Montagesystem sind folgende Dachformen mit Solarmodulen belegbar: Auf ein Schrägdach bzw. Satteldach, ein Flachdach, an der Fassade sowie auf Lichtdächern. Mit Ausnahme der Fassadenkollektoren sind alle genannten Flächen sowohl per Aufdachkonstruktion als auch per Indachkonstruktion zu belegen.

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Die Dachausrichtung ist zwar wichtig für die zu erzielende Modulleistung, jedoch muss die Dachfläche nicht unbedingt nach Süden zeigen, um eine Photovoltaikanlage errichten zu lassen. Grundsätzlich haben die in Deutschland gebauten Dächer häufig einen Neigungswinkel mit Abweichungen von der Südausrichtung von bis zu 30 Grad, wobei man dort nur mit wenig Einbußen rechnen muss.

Solarbefestigung

Selbst bei einer reinen Ost- oder Westausrichtung können durch größere Solarzellenflächen günstigere Bedingungen geschaffen werden. Der Neigungswinkel der Dachflächen muss jedoch zwischen 20 Grad und 60 Grad liegen, um eine sinnvolle Montage zu ermöglichen. Die Solarbefestigung besteht bei einer Aufdachlösung aus Edelstahldachhaken, die mit der Dachunterkonstruktion verbunden werden. Darauf werden dann Aluminium-Profilschienen als Modulträger befestigt und die Module werden zumeist vertikal drauf gesetzt. Eine Indachlösung ist bei Neubauten denkbar, da dann das Material für die Dacheindeckung eingespart werden kann, ansonsten jedoch sind Indachkonstruktionen mit Ertragseinbußen bis zu 5% nicht empfehlenswert. Es gibt auch noch die Variante der Aufständerung, diese wird durch eine Auflast oder mit Hilfe von einer mechanischen Befestigung angebracht.

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