Abschreibung Solaranlage

Zum Thema Abschreibung Solaranlage: Mit einer Solaranlage können Sie nicht nur die Stromkosten für Ihren eigenen Strom, sondern auch Steuern sparen. Denn in Ihrer Einnahme-Überschussrechnung können Sie für Ihre Solaranlage über den Nutzungszeitraum von 20 Jahren eine Solaranlage Abschreibung geltend machen. Bei der Abschreibung von Solaranlagen handelt es um die gewinnmindernde Absetzung der Herstellungskosten Ihrer Solaranlage für den Zeitraum, in dem Sie diese zur Produktion von Strom und Wärme gebrauchen. Das funktioniert, da Solaranlagen grundsätzlich im Steuerrecht als bewegliche Wirtschaftsgüter bewertet werden. Für die steuerliche Begünstigung Ihrer Solaranlage können Sie zwei Abschreibungsmethoden wählen: Bei der linearen Abschreibung können Sie jährlich 5% der Anschaffungskosten über 20 Jahre lang absetzten. Bei der degressiven Abschreibung lassen sich im ersten Jahr bis zu 20% absetzen. Dieser Satz bleibt in den nächsten Jahren bestehen, doch verringert sich der Betrag, da der Solaranlagenwert über den Zeitraum sinkt. Sobald dieser auf 5% gesunken ist, werden weiterhin bis zum Ende der Abschreibungszeit 5% abgesetzt.

Photovoltaik Amortisation

Die Photovoltaikanlagen Amortisationszeit ist der Zeitraum, in dem sich die Kosten für die Anschaffung der Solaranlage von den Erträgen, die die Anlage erwirtschaftet, getilgt werden. Je kürzer diese Zeit der Amortisation ausfällt umso besser für den Phtovoltaikanlagen-Betreiber.

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Die Amortisationszeit ist abhängig von dem aktuellen Einspeisevergütungssatz. Aber natürlich auch von der Solaranlagen-Laufzeit, ihren Anschaffungskosten und ihrem Jahresertrag. Normalerweise liegt die Amortisationszeit einer Photovoltaikanlage, die ohne einen Kredit gekauft wurde, bei neun bis elf Jahren. Wenn Sie Ihre Solaranlage durch einen Kredit finanziert haben, beträgt der Zeitraum mit den damit verbundenen Zinsen 13 bis 16 Jahre.

Man spricht allerdings nicht nur von der „finanziellen“, sondern auch von der „energetischen Amortisation“ einer Photovoltaikanlage. Die energetische Amortisationszeit beschreibt den Zeitraum, in dem die Solaranlage den Energieaufwand, den ihre Produktion und Montage verbraucht hat, wieder reproduziert. Bei polykristallinen Solarmodulen liegt die Amortisationszeit bei ca. zweieinhalb Jahren. Monokristalline Solarmodule amortisieren sich innerhalb von fünf Jahren. Die Dünnschichtmodule sind die schnellsten: Dank ihrer effizienten Herstellungsmethode und ihres geringen Rohstoffverbrauchs amortisieren sie sich innerhalb von eineinhalb Jahren. Ist die Amortisationszeit erreicht, spielt der Erntefaktor für die gesamte Laufzeit der Photovoltaikanlage eine Rolle. Dieser beschreibt die Häufigkeit, wie oft die für die Herstellung aufgewandte Energie von ihr wieder erwirtschaftet wird.

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