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Energiesparen im Eigenheim

Wertvolle Energie zu sparen ist gerade für Eigenheimbesitzer eine Überlegung wert. Im Gegensatz zum Mieter haben sie Einfluss darauf in welchem Maß, welcher Rohstoff wirtschaftlich auf welche Weise genutzt werden soll. Generell gibt es ein paar grundlegende Tipps, wie man Energie am Eigenheim sparen kann.

Haushaltsgeräte mit optimaler Energieeffizienz

Viele von uns besitzen nach wie vor auch ältere Haushaltsgeräte, die ihren Dienst zwar gut verrichten, mit der Zeit jedoch durchaus unwirtschaftlich sein können. Moderne Technik sorgt vor allem dafür, dass lediglich ein Minimum an Wasser und Strom verbraucht wird. Dies wiederum ist teilweise nur ein Bruchteil dessen, was ältere Geräte benötigen, um dieselbe Leistung zu erbringen. Eine aktuelle Energieeffizienzklasse sorgt dafür, dass man beispielsweise bei einem Kühlschrank gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, da gleichzeitig der Wasser- und Stromverbrauch gesenkt wird. Das ist vor allem auch gut, weil der Kühlschrank oft eines der wenigen Geräte ist, das 24h am Tag läuft und somit den größten Stromverbrauch hat. Eine Energieeffizienzklasse A ist die beste Klasse, die dann noch mit einem oder sogar mehreren Pluszeichen versehen verdeutlicht, dass dieses Gerät besonders sparsam im Verbrauch ist. Dies gilt natürlich für sämtliche Haushaltsgeräte. Zwar kann man nicht alle mit einem Mal austauschen, jedoch nach und nach die wichtigsten Geräte zu erneuern, kann durchaus sinnvoll sein.

Es werde Licht

Energiesparlampen sind als Ergänzung zu den anderen im Haushalt vorhandenen Geräten eine prima Alternative zur herkömmlichen Glühbirne. Sie verbrauchen nur einen Bruchteil dessen, was eine Glühlampe benötigt. Moderne LED und OLED finden sich neben der Verwendung in Leuchtmitteln sogar in Displays der Unterhaltungselektronik wieder und sorgen für einen sparsamen Verbrauch.

Rund ums Haus

Rund ums Haus Nicht nur im Haus kann Energie gespart werden, auch am Haus selbst kann man so einiges tun, um die wertvollen Energieressourcen optimal auszuschöpfen und zu nutzen.

Fassaden- und Dachdämmung

Ratgeber zum Thema Dachdämmung

Man kann im Innenraum für moderne Heizmethoden sorgen, all das nützt jedoch nur wenig, wenn die Hülle des Hauses die so gewonnene Wärme wieder freigibt. Mit einer optimalen Fassadendämmung kann man hohe Dämmwerte erreichen und unliebsame Kältebrücken am Haus schließen. Dazu gehören natürlich ebenso gut isolierende Fenster mit Thermoverglasung. Des Weiteren ist es wichtig, dass auch das Hausdach über eine entsprechende Dachdämmung verfügt. Bereits 30-40% der Wärme gehen über ein unzureichend gedämmtes Dach verloren. Das kann man verhindern, indem man nachträglich eine Untersparrendämmung oder Zwischensparrendämmung anbringt. Wer die Absicht hegt sein Dach komplett neu einzudecken oder gerade erst beim Hausbau ist, für den gibt es zusätzlich die Möglichkeit das Dach von außen zu dämmen. Eine Außendämmung wäre für ein Sanierungsprojekt nicht immer besonders wirtschaftlich, welche Methode sich für welches Bauvorhaben am besten eignet, bespricht man am besten im Voraus mit dem Architekten oder zusätzlich mit einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentralen.

Heizung und Wasser

In einem Eigenheim stellt sich oft auch die Frage, wie beheize ich meinen Wohnraum und was kann ich für eine sparsame Wasserversorgung tun? Steigende Öl- und Gas – Preise zwingen uns zum Umdenken und andere fossile Brennstoffe werden inzwischen immer öfter durch moderne, erneuerbare Energien abgelöst. Zudem wird die Nutzung erneuerbarer Energien auch durch staatliche Förderungen unterstützt. Das schon nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Häufig kann man sogar die Beheizung mit der Warmwasserbereitung kombinieren, so auch bei der sogenannten Solarthermie und bei Fotovoltaikanlagen. Der Kollektor wird auf dem Hausdach angebracht, mithilfe einer Trägerflüssigkeit wird dann die gewonnene Wärme in das Hausinnere transportiert. Ein Speichermodul speichert überschüssige Wärme, bis sie für die Heizung und die Warmwasserbereitung benötigt wird. So geht die kostbare Energie nicht verloren. Das Gegenstück ist die sogenannte Geothermie. Hierbei wird Erdwärme gewonnen und ähnlich der Solarthermie mit einer Wärmepumpe gefördert sowie in einem Kollektor für die Speicherung vorgehalten. Neben der Windenergie, die man nicht so direkt am Haus installieren kann, sind diese beiden Energiequellen eine durchaus effektive Vorgehensweise um Energie möglichst umweltfreundlich zu erzeugen und zu nutzen. Nähere Informationen zu den einzelnen Verfahren erhält man bei den zuständigen Vertriebspartnern dieser Technologien. Auch das Internet hält bereits einige grundlegende Informationen dazu bereit. Als Hausherr oder Hausherrin lohnt es sich also durchaus mal eine Selbstanalyse durchzuführen, was man alles tun kann, um möglichst energieeffizient zum einen Energie zu gewinnen und zum anderen Energie zu nutzen.